Honigbienen spüren Krankheitserreger in der Stadt auf
Schon gewusst? Unsere Honigbiene ist ein wahres Multitalent! Wie ein internationales Forschungsteam um Elizabeth Hénaff von der New York University herausfand, können Honigbienen Informationen dazu liefern, welche Krankheitserreger in einer Stadt zu finden sind. Da sie gerade in Städten in einem Umkreis von gut 1,5 Kilometern um ihren Bienenstock herum unterwegs sind, kommen sie auch mit einer Vielzahl an Mikroben in Kontakt. Teilweise bringen sie diese anschließend mit in den Bienenstock. Entnimmt man diesem nun Proben, lässt sich ein genetisches Profil des Mikrobioms der jeweiligen Stadt erstellen.
So haben die Forscher*innen Proben aus Bienenstöcken in New York, Venedig, Sydney, Melbourne und Tokio entnommen und analysiert. Neben beispielsweise holzzersetzenden Pilzen konnten eine Reihe an Krankheitserregern nachgewiesen werden, die Menschen, Katzen oder die Bienen selbst infizieren.
Die Honigbiene spielt künftig also eine noch wichtigere Rolle für unsere Gesundheit als ohnehin schon: Schließlich lebt bereits heute mehr als die Hälfte der Weltbevölkerung in Städten – Tendenz steigend. Dass sich Krankheiten in dichtbesiedelten Gebieten rasch verbreiten, liegt auf der Hand. Krankheitserreger frühzeitig aufzuspüren, ist daher eine wichtige Voraussetzung für unser Überleben.
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