Hitzewelle
Zumindest bis Ende dieser Woche hat uns die Hitze fest im Griff! Mit Temperaturen über 30 Grad bedeutet das auch eine starke Belastung für den menschlichen Körper. Zum Ausgleich sollte man viel trinken - und nicht zu heiß oder kalt duschen.
Doch wieviel sollte ich idealerweise an heißen Tagen trinken?
Unter normalen klimatischen Bedingungen und ohne besondere körperliche Anstrengung verliert unser Körper täglich etwa 1,2 Liter Wasser durch Atmung, Schweiß und Stoffwechsel. Da jede Anstrengung den Flüssigkeitsverlust erhöht, sollten Sie 1,5 bis 2 Liter Flüssigkeit pro Tag trinken. Wichtig ist, die Getränke über den Tag zu verteilen, um durch zu große Flüssigkeitsmengen den Kreislauf nicht zu belasten.
Tipp bei der Hitze!
Trinken Sie - täglich 2 Liter Wasser! Verdünnte Fruchtsäfte können die verlorenen Elektrolyte wieder ausgleichen helfen, gegen den Durst ideal sind auch kühles Wasser und ungesüßter Tee.
Sollten Sie zuwenig getrunken haben, werden Sie am nächsten Tag eine Leistungsminderung spüren. Durch Sport, an warmen Tagen, bei trockener und kalter Luft, durch hohen Kochsalz- oder Eiweißverzehr oder bei Fieber, Erbrechen oder Durchfall erhöht sich unser Flüssigkeitsbedarf. Sportler beispielsweise können pro Stunde bis zu 1,8 Liter Schweiß abgeben.
Machen Sie den Wasser-Test: Stellen Sie sich vor und nach dem Sport auf die Waage. Die Gewichtsdifferenz entspricht der Menge an Wasser, die Sie durch Ihre Anstrengungen verloren haben und wieder zu sich nehmen sollten. Durst ist weniger ein Frühwarnsignal, sondern mehr eine Alarmglocke, die erst läutet, wenn schon ein gewisser Schaden entstanden ist. Denn wenn wir Durst empfinden, fehlen dem Körper bereits 0,5 % des Körpergewichts an Flüssigkeit (das sind 0,3 bis 0,4 Liter bei einem Körpergewicht zwischen 60 und 80 Kilogramm).
Es ist also ratsam, sich regelmäßiges Wassertrinken anzugewöhnen und nicht erst auf den Durst zu warten.
Fehlen dem Körper 2 % Flüssigkeit, sind körperliche Leistung und Konzentrationsfähigkeit bereits beeinträchtigt. Fehlen 3 %, gehen Speichelproduktion und die Stoffwechselleistung zurück, der Mund wird trocken, es kommt zu verminderter Harnproduktion bzw. zu Verstopfung. Nimmt die Körperflüssigkeit um 5 % ab, beschleunigt sich der Puls, die Körpertemperatur steigt. Bei einem Mangel von 10 % kommt es zu Verwirrtheitszuständen, bei mehr als 20 % fehlender Flüssigkeit können Nieren und Kreislauf versagen.
Mein Tipp: Stellen Sie sich einen mit Wasser gefüllten Krug auf Ihren Arbeitsplatz und trinken Sie regelmäßig ein Glas Wasser.
Ich wünsche Ihnen angenehme Sommertage.
Ihre Dr. Margot Dorfi
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