Heißer Sommer für unsere VAV Bienen
Wenn der Spätsommer sich uns in seiner vollen Pracht präsentiert, ist es auch Zeit Bilanz über den Sommer unserer VAV Bienen zu ziehen. Wie zu erwarten war, haben die Hitzewellen im Juli und August auch unseren VAV-Bienen einiges abverlangt. Nachdem die Bienen mit Ameisensäure gegen die Varroa-Milbe behandelt und fleißig mit Zuckerwasser behandelt wurden, gehen sie gestärkt in den Winter. Die Fütterung mit Zuckerwasser ist heuer ganz besonders wichtig, da die Pflanzen in ihren Blüten nur wenig Nektar für den Ertrag zur Verfügung stellten. Das VAV Bienenvolk unserer Wiener Imkerin Annamaria Wackernell wird heuer keinen Honig bringen, aber dafür – so hofft sie – es gut über die Wintermonate schaffen. Anders bei unserer Imkerin Eva Wallensteiner aus Villach, die die Sommermonate zum Honigschleudern genutzt hat und eine prächtige Ernte einfahren konnte.
Frau Wallensteiner ist nicht nur leidenschaftliche Imkerin, sie verpackt ihre Wertschätzung für die Honigbiene liebend gerne in Verse, die wir Ihnen nicht vorenthalten möchten:
Die Heilkraft die ist legendär, was wäre der Mensch, wenn die Biene nicht wär?
Darum halte stets statt Aspirin, Honig dir als Medizin. Auch Propolis und Co. lindern Leiden ebenso.
Daher zollt den Bienen stets Respekt und haltet genug Wiesen mit blühenden Blumen bedeckt.
Auch die sommerliche Honigernte hat Frau Wallensteiner für uns in Reimform gepackt:
Die Waben bestens bestückt, so bin auch ich dem Honig zu Leibe gerückt.
Zuerst entdeckeln und dann ab ins Karussell, so schleudert man Honig einfach und schnell.
Dann folgt das Putzen, Säubern und Waschen und auch ab und zu etwas Honig naschen.
Abgefüllt in Gläser sauber und fein, so sollte Honigernte sein.
Auch aus der Steiermark können wir von einem prächtigen Honigertrag berichten. Unsere Imkerin Sonja Gaugusch konnte heuer Blüten- und Waldhonig in bester Qualität ernten. Frau Gaugusch erklärt uns: “Honig kann geschleudert werden, sobald eine Wabe zumindest 75 % mit einer Wachsschicht verdeckelt ist. Dann ist er reif, das heißt der Wassergehalt ist niedrig und der Honig lagerfähig. Nach dem Schleudern wird der Honig gesiebt und bleibt mehrere Tage in einem verschlossenen Abfüllbehälter. In dieser Zeit schwimmen noch feinste Schwebeteilchen an die Oberfläche. Diese werden abgeschöpft und der Honig kann in Gläser gefüllt werden. Jeder Honig schmeckt einzigartig. Je nach Tracht (Angebot an Nektar, Pollen und Honigtau) unterscheidet er sich in Geschmack und Farbe.“
In diesem Sinne möchten wir Ihnen unten noch einige Eindrücke von unseren Imkerinnen mitgeben und freuen uns bereits auf das herbstliche Bienen-Update. Sie möchten mehr über die VAV Bienen erfahren? Dann besuchen Sie doch unsere Bienen-Website.
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