Wer möchte denn chinesischen Honig im Müsli?
„Gibt es nicht bei uns“, denken Sie? Leider falsch, denn ist auf der Müslipackung oder auch am Honigglas der Hinweis „Honig aus EU und Nicht-EU-Ländern“ angegeben, handelt es sich um ein Honig-Mischprodukt aus industrieller Verarbeitung aus EU- und Nicht-EU-Ländern. Hier ist der Einsatz von Chemie bei der Honigproduktion sowie mit Zuckersirup gestreckter Honig keine Seltenheit mehr, bei Laboranalysen werden teilweise auch schädliche Rückstände in Importhonigen nachgewiesen. "Hier stellt sich ganz klar heraus, warum die Förderung der heimischen Imkerei so wichtig ist. Der in Österreich produzierte Honig reicht bei weitem nicht aus, den Bedarf zu decken. Importe sind die Folge. Das belastet nicht nur unsere Umwelt – Stichwort CO²-Ausstoß – sondern ist auch für den Konsumenten problematisch. Schließlich legen immer mehr Menschen Wert auf Regionalität bei Lebensmitteln“, betont Mario Poreda, Co-Gründer und CEO von Hektar Nektar im Interview mit Cash - Das Handelsmagazin.
Doch wie erkenne ich regionalen und qualitativ hochwertigen Honig?
- Honig aus einer einzigen Quelle ist Mischprodukten ganz klar vorzuziehen. Große Honiganbieter mischen verschiedene Honige oft aus weltweit verstreuten Quellen zusammen und kreieren daraus ein neues Produkt mit ganz bestimmten Eigenschaften. Dadurch besteht die Gefahr, dass verunreinigte und gestreckte Chargen in Umlauf kommen.
- Wenn auf dem Etikett „Honig aus EU- unde nicht EU-Ländern“ steht, handelt es sich um ein Mischprodukt aus industrieller Verarbeitung. Dieser Honig hat mit hoher Wahrscheinlichkeit bereits einen Großteil seiner positiven Inhaltsstoffe eingebüßt.
- Naturbelassener Honig kann unterschiedliche Konsistenzen aufweisen und zeigt meist auch kristallisierte Einschlüsse. Große Honigverarbeiter erhitzen den Honig, damit er flüssig bleibt. Damit verliert er aber auch jene Inhaltsstoffe, die als gesundheitsförderlich gelten.
- Die sicherste Variante, an Honig bester Qualität zu kommen, ist der Direktbezug vom Imker, von der Imkerin oder der Erwerb von ausgewiesenem Imkerhonig (mit Namen und Adresse der Imkerei) im Handel.
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